Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke durch die schwarz-gelbe Regierung ist nicht ohne Folgen geblieben. Zorn und Empörung über die willkürliche Gesetzesänderung haben am Samstag, den 6. November 2010, ca. 50.000 Menschen jeden Alters auf die Straßen des Landkreises Lüchow-Dannenberg getrieben.
Rund 60 Demonstranten waren mit dem Bus des Castrop-Rauxeler Bündnisses gegen die Laufzeitverlängerung der AKWs angereist. Darunter vier Mitglieder bzw. Sympathisanten unserer Partei.
Die Organisatoren des Protestes waren unter andern die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die Gruppe „Ausgestrahlt“ und „x-tausend mal quer“. Die Veranstalter richteten 15 feste Punkte für die Aktivisten ein.
Viele Bands standen auf der Demonstrationsroute und begleiteten uns mit ihren Songs. Die Verpflegung aus den mobilen Garküchen bestand aus frischen und biologischen Zutaten, die von vielen Helfern unermüdlich zubereitet wurde.
Auf dem Weg zum Kundgebungsplatz machten wir halt im Büro der Partei „Die Linke. Lüchow-Dannenberg“. Dort wurden wir mit Kaffee und Worten der Verbundenheit begrüßt.
Unterwegs trafen wir die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke aus Dortmund, die uns gern für ein Fotoshooting zur Verfügung stand.
Auf dem Kundgebungsplatz angekommen, zog es uns sofort zum Infostand unserer Partei, wo uns Genossinnen und Genossen mit roten Fahnen und Luftballons, die weithin sichtbar in den Himmel ragten, empfingen.
Petrus hatte ein Einsehen und stellte die himmlischen Wasserwerfer ab, und auch mit den Irdischen (der Polizei) hatten wir keine Schwierigkeiten.
Nach drei Stunden Demonstration auf dem Kundgebungsplatz und insgesamt 14 Kilometern Fußmarsch waren wir froh, wieder im Bus zu sitzen. Dort machte sich über Parteigrenzen hinweg ein Gefühl der Verbundenheit breit.